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Studie: Leben im Grünen tut der Psyche gut

Wer ein Häuschen im Grünen sein Eigen nennt, kann sich nicht nur über geruhsame Momente im Garten freuen, sondern auch über so manchen gesundheitlichen Nutzen. Zumindest kommt eine aktuelle niederländische Studie zu dem Ergebnis, dass Menschen, die in einer grünen Umgebung wohnen, seltener krank werden als Menschen, die sich täglich durch den Großstadtdschungel zu kämpfen haben. Insbesondere soll dies für Depressionen und Angststörungen gelten.

Die Wissenschafter um Jolanda Maas vom VU University Medical Center in Amsterdam hatten Daten von rund 350.000 Menschen erhoben und verschiedene Kategorien und Cluster in Hinblick auf Gruppen von Krankheiten sowie deren Auftreten gebildet. In weiterer Folge wurden die Studien-Teilnehmer verschiedenen Gruppen zugewiesen - je nachdem, wie viel Natur sich in ihrer Wohnumgebung fand. Dabei stellten die Forscherinnen und Forscher fest, dass sich schon ein leicht überdurchschnittlicher Grünflächenanteil mit geringeren Krankheitszahlen in Verbindung bringen ließ.

Wie die Wissenschafter im "Journal of Epidemiology and Community Health" berichten, zeigte sich dieser Zusammenhang bei psychiatrischen Erkrankungen am deutlichsten: So lag die Häufigkeit von Angststörungen bei Menschen, die in einem Umkreis von einem Kilometer um ihren Wohnort nur zehn Prozent Grünflächen hatten, bei 26 pro 1.000 Menschen. Bei Menschen, die in einem Gebiet mit 90 Prozent Grünflächen wohnten, litten dagegen 18 von 1.000 an einer Angststörung. Ähnlich gestaltet war der Zusammenhang zwischen Grünflächenanteil und dem Auftreten von Depressionen. "Die Studie zeigt ganz klar, dass Grünflächen keineswegs Luxus sind, sondern ganz direkt die Gesundheit und Psyche von Menschen beeinflussen", bilanziert Studienleiterin Maas.

Quelle: NetDoktor.at



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